Eine Hymne an die Kulinarik

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Die meisten Blogbeiträge plane ich einige Zeit im Voraus und überlege mir meistens rechtzeitig Themen. Für die heutige Kolumne fiel mir zunächst aber nichts Überzeugendes ein. Meine Gedanken wanderten von der Überfischung der Weltmeere über Fastenmethoden bis hin zu den unfair behandelten Mitarbeitern verschiedener Lieferdienste. Alles kontroverse und interessante Themen, aber mit einem starken Fokus auf Herausforderungen und Probleme. Diese darf man natürlich nicht vergessen, aber worum ging es eigentlich nochmal…? Ach ja – Genuss, Kreativität, kulturellen Austausch, Soziale Zusammenkünfte und Vielfalt zu erleben! Deswegen habe ich beschlossen mich heute mal wieder auf das eigentliche Thema dieses Blogs zu besinnen:

Die Leidenschaft des Kochens und Essens, der Kulinarik allgemein, zu zelebrieren und zu wertschätzen.

Meine Hymne an die Kulinarik:

Genuss – ein omnipräsentes Hobby

Essen ist wohl fast die einzige Beschäftigung, die so gut wie alle Menschen lieben und genießen. Die Einen haben Lieblingsgerichte, die sie abermals und abermals kochen, die Gewohnheitstiere. Andere wiederum gefällt es zu experimentieren und immer neue Gerichte auszuprobieren, die Entdecker. Wieder andere fassen Essen als Erlebnis auf, das Essen wird kunstvoll drapiert und am Liebsten wird Haute Cuisine gespeist, die Anspruchsvollen. Doch egal welcher Typ du und ich auch sind, wir alle können uns für Genuss begeistern. 

Kulinarik = Kreativität

Doch es ist nicht nur das Essen selbst, was uns erfreut. Auch das Einkaufen und Kochen können wirklich Spaß machen und erlauben es den (Hobby)köchen/-innen ihre/r Kreativität zu entfalten. Entdecken, was der Markt um die Ecke zu bieten hat und dann beim Kochen doch schon einen Schluck Rotwein naschen. Oder in filigraner Handarbeit die Nudeltaschen formen und dabei alles um sich herum vergessen. Oder aber vielleicht die Daumen drücken, dass der Geburtstagskuchen auch wirklich etwas wird. Kochen und Essen können verschieden aufgefasst werden, aber sie sind immer mit Emotionen verbunden.

Internationale Küche verbindet

Auch vereint uns Kulinarik weltweit. Ein absolutes Highlight meiner Urlaube ist es immer einmal die lokalen Supermärkte zu erkunden und natürlich lokale Gerichte zu probieren. Im Idealfall redet man noch mit Einheimischen und lernt etwas über die lokalen Spezialitäten – fantastisch. So verstehen wir, als Kulturen, einander besser. Die nationale Küche ist eine Ausdrucksform und beruht meistens auf Jahrhunderte alten Traditionen. Kein Wunder, dass die neugierige Spezies Mensch diese kulinarischen Welten gerne entdeckt. Deshalb wertschätze ich Restaurants mit authentischer Küche so sehr – sie sind Tore zur Welt.

Zusammen ist es doch am Schönsten

Aber Essen führt uns schon auf viel kleineren Ebenen zusammen.  Es kann die Eisverkäuferin sein, die dich angrinst. Es kann der Tapas Abend mit Freunden sein, bei dem alle zusammen in der Küche rumwuseln. Es kann das Essen in dem viel zu schicken Restaurant sein, bei dem du deine Schwiegereltern kennenlernst. Essen ist in der Regel ein soziales Event – oder sollte es sein. Auch in kleinem Rahmen beim Frühstück mit der Familie kann Kulinarik zelebriert werden und schweißt zusammen. Genuss teilt man gern!

Sinnesexplosionen

Essen, Kochen, Ernährung und alles was damit zusammenhängt ist eigentlich schon zig mal diskutiert und erklärt worden. Trotzdem gibt es immer wieder neue kulinarische Highlights, Entwicklungen, Forschung und, und, und. Denn Kulinarik ist grenzenlos, weil sie unfassbar vielfältig ist. Die Kombinationsmöglichkeiten verschiedenster Zutaten sind unendlich. Dabei kann das Experimentieren ganz schön verrückt sein. Erst bitzelt es auf der Zunge – Zitrone, dann schmeckt es Vanillig weich – süßer Teig. Du beißt in die Schokolade, erst schmeckt es süß, dann scharf – Chili. Essen ist aufregend. Essen macht neugierig. Essen ist eine Beschäftigung, die wir für zu selbstverständlich nehmen.

Na gut, doch kein ganz so kurzer Beitrag wie geplant 😉 Aber du verstehst, worauf ich hinaus will oder? Es ist wichtig Kulinarik wertzuschätzen und sich hin und wieder zu besinnen, was für tolle Möglichkeiten sie uns bietet. Wir sind nun mal was wir essen – und das ist auch gut so. Denn es kann Spaß machen und wir können uns selbst dazu entscheiden uns etwas Gutes zu tun.

Ich wünsche dir eine tolle Restwoche!

Liebe Grüße,

Marie

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