Fasten – aber wie verzichte ich richtig?

An Aschermittwoch beginnt für viele Menschen die Fastenzeit. Die Einen verzichten aus religiösen Gründe, Andere widerum nutzen den Anlass um einfach ihren Schweinehund zu überwinden. Oft genannte Vorsätze sind der Verzicht auf Alkohol oder Süßigkeiten. Aber auch auf Zigaretten oder andere Laster verzichten viele Menschen. Ich persönlich finde, dass die Fastenzeit zwar ein guter Anlass ist, aber man eigentlich ganzjährig zwischendurch fasten kann. Wenn ich allerdings über Fasten spreche geht es mehr um Fastenkuren mit gesundheitlichem Effekt. Die bekanntesten Fasten Varianten, stelle ich Dir in diesem Beitrag vor.

Intervallfasten

Das Intervallfasten habe ich bereits in meinem Artikel über die Ernährungstrends 2019 kurz vorgestellt. Die beliebteste Variante des Intervallfastens sieht vor, dass meine eine Mahlzeit am Tag weglässt und zwischen den 2 Mahlzeiten an einem Tag und der Nahrungsaufnahme am nächsten Tag mindestens 16 Stunden liegen. Vorteil bei dieser Methode ist, dass es keinerlei Einschränkungen bezüglich der zwei Mahlzeiten gibt. Gegessen werden darf alles.

Heilfasten

Heilfasten wurde stark von Otto Buchinger geprägt und steht für eine Fastenform, die den Körper reinigt. In 7-10 Tagen gibt es verschiedene Phasen des Fastens, in denen man seine Nahrungsaufnahme nahezu auf Flüssigkeiten reduziert und seinen Körper regelmäßig mit Glaubersalz reinigt. Dieses Fasten ist, anders als das Intervallfasten, nicht für den Alltag gedacht sondern nur für kurze Zeitspannen. Aus eigener Erfahrung kann ich nur empfehlen Heilfasten in einer ruhigeren Lebensphase ohne Stress und Arbeit auszuprobieren. Durch den starken Verzicht muss man seinem Körper recht viel Ruehe gönnen.

Modifiziertes Fasten

Diese Fastenmethode ist nicht ganz so extrem wie das Heilfasten, aber doch Nahe dran. Das Modifizierte Fasten sieht auch den Verzicht auf Genussmittel (Kaffe, Nikotin, Alkohol etc.) vor, allerdings ist neben der Aufnahme von Wasser, Tees und Säften auch der Konsum verschiedener Shakes erlaubt. Diese dienen zur Aufnahme von Vitalstoffen und Proteinen. Das modfizierte Fasten dient primär der Gewichtsabnahme. Gerade Sportler nutzen diese Fastenmethode, da sie durc die Eiweißzufuhr einen starken Abbau der Muskelmasse verhindert.

Basisches Fasten

Das Basische Fasten hat das Ziel den Basen-Säuren Haushalt des Körpers wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Auch diese Fastenform wir nur für eine kurze Dauer, in etwa 2-3 Wochen, empfohlen. Saure Lebensmittel dürfen in dieser Fastenzeit nicht konsumiert werden. Dafür stehen basische Lebensmittle wie Gemüse, Obst, Kartoffeln, Nüsse und einige Teesorten auf dem Speiseplan. Glaubt man Erfahrungsberichten fördert diese Fastenkur das Wohlbefinden und die Vitalität.

Grundsätzlich muss Du natürlich für Dich selbst wissen, welche Form des Fastens Dir am Ehesten zusagt. Da es beim dem ursprünglichen Ansatz des Fastens um den Verzicht gibt, ist es logisch, dass die meisten Fastenkuren nicht auf eine langfristige Anwendung ausgelegt sind. Bis auf das Intervallfasten solltest Du keine der Varianten lange durchziehen.

Prinzipiell stehe ich Fasten aber positiv gegenüber und finde, dass es dem Körper gut tut. Falls Du auch schon Erfahrungen mit Fasten gemacht hast, freue ich mich darüber in den Kommentaren zu lesen!

Viele Grüße,

Marie

PS: Solltest Du tatsächlich überlegen eine der vorgestellten Fastenkuren auszuprobieren, informiere Dich bitte ausführlich dazu. Dieser Artikel dient nur dazu Dir einen Überblick zu verschaffen.

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